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Aufruf zur Nutzung des Bahn-o-mat

Kurzmitteilung

Aufruf zur Nutzung des Bahn-o-mat

Bahn-o-mat bis zur Bundestagswahl online

Die Bürgerinitiative Nord/Ost – Gesund Leben an der Schiene e.V.(BINO) ruft gemeinsam mit anderen Bürgerinitiativen gegen Schienenlärm zur Nutzung des interaktiven Online-Angebots auf. Bürger können sich ein Bild davon machen, was die stärksten Parteien in der nächsten Legislaturperiode für weniger Bahnlärm tun wollen.

Nach dem Vorbild des Wahl-O-Mats ist (unter Federführung der Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal.e.V.) erstmals vor einer Bundestagswahl ein Bahn-o-Mat entwickelt worden. Unter www.bahn-o-mat.de können Bürger bis zum Wahltag am 24. September ihre eigene Position zum Bahnlärm durch Güterzüge mit denen der mitgliederstärksten Parteien abgleichen. Dazu müssen sie per Mausklick oder Fingerberührung 31 Thesen jeweils mit „Stimme zu“, „Egal/ weiß nicht“ oder „Stimme nicht zu“ beantworten. Der gesamte Durchlauf dauert rund 3 Minuten. Im Hintergrund analysiert das Programm, mit welcher Partei die Übereinstimmung am größten ist. Dazu haben die sechs mitgliederstärksten Parteien im Vorfeld selbst zu allen Aussagen Stellung bezogen. Die Thesen wurden von mehreren Bürgerinitiativen erarbeitet, die sich in verschiedenen Teilen Deutschlands für eine leise Bahn engagieren und das Bahn-o-Mat-Projekt unterstützen. So auch von der Bürgerinitiative Berlin Nord/Ost Gesund leben an der Schiene e.V. (BINO)

„In den Wahlprogrammen der Parteien spielt das Thema Bahnlärm eine ganz untergeordnete Rolle“, sagt auch BI-Vorstand Dietrich Peters. „Darum wollen wir mit dem Bahn-o-Mat die betroffenen Anwohner darüber informieren, was von den mitgliederstärksten Parteien in der nächsten Legislaturperiode gegen den Güterbahnlärm geplant ist.“ Die Nutzung ist nicht nur äußerst simpel, sondern auch zeitlich flexibel und natürlich kostenfrei möglich. Es ist ein Angebot von Bürgern für Bürger. Möglich ist die Realisierung dank einer Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.

Seine Premiere erlebte der Bahn-o-Mat 2014 zur sächsischen Landtagswahl. Damals nahmen 3.500 Personen das interaktive Onlineportal in Anspruch. Diesmal liegt die Hoffnung bei bis zu 10.000 Nutzern. Seit der Freischaltung am 4. September besuchen täglich mindestens 300 Leute die Plattform. „Je höher die Beteiligung ist, desto mehr Eindruck macht es auf die Politik“, erklärt der BINO-Vorstand, „denn desto deutlicher wird die Dringlichkeit des Themas für die Bevölkerung.“ Das Votum der Bürger wird nach der Wahl den Mitgliedern des neuen Bundestages übergeben.

Weitere Informationen unter: www.bahn-o-mat.de

Kontakt: Dietrich Peters

Vorsitzender der BINO

Tel. 0172 8310944

Mahnwache für die unbekannten Lärmtoten

Kurzmitteilung

Mahnwache für die unbekannten Lärmtoten
IMG-20170426-WA0003Am 26. April 2017, fand der 20. Tag gegen Lärm (International Noise Avareness Day) statt, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.)
In Berlin beteiligten sich Bürgerinitiativen gegen Schienen- und Flugzeuglärm mit einer “Mahnwache für die unbekannten Lärmtoten” vor dem Verkehrsministerium in der Invalidenstraße an dieser Aktion. Bewußt wurde der Termin in der Mittagsstunde gewählt, damit die Mitarbeiter des Ministeriums unseren Protest gegen die viel zu langsame Veringerung gesundheitsgefährdenten Lärms wahrnehmen, auch wenn so der größte Teil unserer Mitglieder nicht teilnehmen konnten.

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BINO-Treffen mit dem Pankower Bürgermeister Sören Benn

Kurzmitteilung

BINO-Treffen  mit dem Pankower Bürgermeister Sören Benn

Am 9. 3. gab es im Pankower Rathaus ein Treffen von Vertretern der BINO mit dem Bezirksbürgermeister Sören Benn und seinem persönlichen Referenten Oliver Höfinghoff. Die Bürgerinitiative  stellte sich vor und bat um Unterstützung .

Wir hatten das Gefühl, offene Türen einzurennen: Sören Benn zeigte sich sehr gut informiert über den Stand sowohl der Arbeit unserer Bürgerinitative, als auch der der Bundesvereinigung sowie der derzeitigen gesetzlichen Lage und dem Stand der technischen Entwicklung bei der Bahn.Sicher hatte das auch damit zu tun, dass er ab 2013 Referent für Wirtschaft und Verkehr der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus war, und so schon längere Zeit Einblick in die Problematik der veralteten Technik im Güterverkehr hatte. Weiterlesen

Der Schienenbonus: abgeschafft, aber wie Phönix aus der Asche auferstanden

Kurzmitteilung

 Der Schienenbonus: abgeschafft, aber wie Phönix aus der Asche auferstanden

Alexander Führer, der Vorsitzende der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V., bat uns, Ihnen die aktuelle  Pressemitteilung und die Einwendung des BVS beim Deutschen Institut für Normung zu dem Versuch, den gerade abgeschafften Schienenbonus wieder einzuführen, über unsere Webseite zur Kenntnis zu geben. Der Schienenbonus mutet den Bahnanwohnern 5dB mehr zu, als den Bürgern, die unter Straßen- oder Fluglärm leiden.

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Gegendarstellung zu Artikel über BINO in “pro Deutschland 2/16 S.8

Kurzmitteilung

Gegendarstellung zu Artikel über BINO inpro Deutschland2/16 S.8

In der Zeitungpro DeutschlandNr. 12/ Februar 2016 stand ein von BINO nicht autorisierter Text, aus dem man schließen kann, dass es einen Kontakt von BINO zu pro Deutschland gab. Dem ist nicht so und es ist auch kein solcher Kontakt geplant.

Die Probleme an der Güterbahnstrecke existieren zwar, wie geschildert, aber BINO hat bisher keinen Gerichtsweg gegen die Deutsche Bahn beschritten. Es wäre wünschenswert, wenn geplante Artikel über unseren Verein mit einem der Vorstandsmitglieder abgestimmt würde.

Unser Verein arbeitet parteienunabhängig, Wir lehnen es darum ab, durch “pro Deutschland” für den Wahlkampf instrumentalisiert zu werden. Sollte dies wieder geschehen, müssen wir uns mit einer Unterlassungserklärung dagegen wehren.

 

 

ALD-Veranstaltung Lärmbedingte Betriebsbeschränkungen im Schienenverkehr

Kurzmitteilung

 

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 ALD-Veranstaltung Lärmbedingte Betriebsbeschränkungen im Schienenverkehr

Der ALD (Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. – DEGA)  hatte gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt  des Landes Sachsen-Anhalt zum 16. 11. 2015 Politiker, Bahnverantwortliche und Mitglieder von Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen. Gastgeber war die Landesvertretung Sachsen-Anhalt in der Luisenstraße.

Lärmbedingte Betriebsbeschränkungen kennt jeder vom Straßenverkehr, aber auch im Flugverkehr versucht man durch Nachtflugverbote die Gesundheit der Bürger besser zu schützen. Beim Bahnverkehr gibt es bisher keine lärmbedingten Betriebseinschränkungen – weder in Form von Nachtfahrboten überalteter Güterwagen noch durch Geschwindigkeitsbeschränkungen. Der Druck der Anwohner wächst, auch immer mehr Politiker und Gesundheitsexperten fordern eine deutlichere Reduzierung des Zuglärms, vor allem in der Nacht.

Im Schienenverkehr ist ein schnelles Reagieren schwierig, da am Tag der Personenverkehr Vorrang hat. In der Nacht bringt eine Verlangsamung von Zügen nicht nur  logistische Probleme der Fahrplanerstellung, sondern auch eine Reduzierung der möglichen Durchfahrten. Weniger Zugverkehr hat wirtschaftliche Konsequenzen  bzw. würde eine noch größere Verlagerung des Warenverkehrs auf die Straße bedeuten.

Fakt ist, dass die Verantwortlichen viel zu lange gewartet haben, um die Probleme anzugehen. Ohne die Akzeptanz der Anwohner kann es keinen weiteren Ausbau des Güterverkehrs geben. Die Gelder, die die Bahnbetreiber über viele Jahre auf Kosten der Anwohner gespart haben, mussten diese mit Gesundheitsschäden – und alle Bürger durch höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen.

Die Schweiz hat gezeigt, wie man das Problem systematisch anpackt. Gesetzlich ist der Schutz der Anwohner und auch die regelmäßige Kontrolle durch vorgeschriebene Messungen geregelt, so dass bis 2020 das umfangreiche Maßnahmepaket abgeschlossen sein soll.

Deutschland, als Transitland im Herzen Europas,  hat nun auch begonnen und will bis 2020 zumindest alle deutschen überalterten Güterwaggons mit neuen Bremklötzen nachrüsten bzw durch neue Wagen ersetzen lassen.  Hier gibt es aber noch sehr viele offene Fragen.

Die EU tut sich noch schwer, da in vielen Ländern der Leidensdruck bzw. die Organisiertheit der Betroffenen offensichtlich noch nicht so groß ist, wie in Deutschland, doch ab 2020 dürften auch deren alte Waggons zumindest nicht mehr durch Deutschland und die Schweiz fahren.

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Parlamentarischer Abend im Bundestag zum Thema Schienenlärm

Kurzmitteilung

Parlamentarischer Abend im Bundestag zum Thema Schienenlärm

 

Unter der Schirmherrschaft von Klaus Mintrup (Bundestagsabgeordneter für Pankow) findet am Mittwoch, dem 11. November ein parlamentarischer Abend im Bundestag zum Thema Bahnlärm statt. Die Veranstaltung ist fraktions- und ausschussübergreifend. Die Parlamentsgruppe Bahnlärm ist mitbeteiligt.

Auf dem Podium sollen sitzen:

  • Vertreter aus der Schweiz
  • Vertreter verschiedener BI´s (werden von Parlamentariern eingeladen)
  • Herr Prof. Hecht

Leider kann aus Platzgründen nur eine begrenzte Anzahl Betroffener teilnehmen. Wir werden aber ausführlich berichten.