Lärm schadet der Gesundheit

Lärm schadet der Gesundheit

Medizinische Untersuchungen zu den Auswirkungen von Lärm besagen, dass bereits durchschnittliche Lärmbelastungen von tagsüber über 65 Dezibel(A) und nachts über 55 dB(A) als gesundheitsgefährdend gelten. Von Gerichten werden mittlerweile zumindest Überschreitungen von 60 dB(A) in der Nacht (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) als unzumutbar anerkannt.
(Siehe: Untersuchung zu Verkehrslärmwirkungen auf den Schlaf vom 17.09.2007 von Dr. med. Mathias Basner, M.Sc. u.a.)

Zug durch den Kopf- immer unausgeschlafen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zug durch den Kopf- immer unausgeschlafen

Symptome und Krankheiten bei Erwachsenen und Kindern sind:

  1. Schlafstörungen,
  2. Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf,
  3. Immunschwäche (in Diskussion),
  4. Gastrointestinale Störungen (Magen, Darm),
  5. Hörverschlechterung (bis Hörverlust),
  6. Ohrsausen (Tinnitus),
  7. zentralnervöse Aktivierung (Stress),
  8. verminderte Konzentrationsfähigkeit,
  9. verminderte Lernfähigkeit,
  10. verändertes Sozialverhalten.

Bei Güterzügen wurden mehr als 80 Dezibel Spitzenwerte gemessen. Trotzdem verpflichtet die Bundesregierung die Bahn nicht zu Lärmschutzmaßnahmen, obwohl sie technisch machbar sind. Gewinnmaximierung der Bahn hat Vorrang vor dem Gesundheitsschuz der Bevölkerung!

Dagegen kämpfen wir und wollen die Parteien in die Pflicht nehmen: klare Gesetze, die die Bürger vor jedem Lärm schützen, der die gesundheitsgefährdende Grenze überschreitet – egal ob an der Schiene, der Straße oder im Einflugsgebiet von Flugzeugen.

Die derzeit geltenden Gesetze schützen uns nicht vor gesundheitsgefährdendem Bahnlärm und verstoßen damit gegen Artikel 2 des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit).